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Achtung! Neue Rezepte sind so gekennzeichnet:

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Schweinsfilets in Blätterteig

Zutaten für vier Personen (so ungefähr)

 

 

Der Einkauf:

2

Schweinsfilets

2 gr. Becher

Becher Champignons

2 mittlere

Zwiebel

½ Pkg

TK Petersilie (frische geht auch)

 

Estragonsenf

 

Pfeffer aus der Mühle

 

Salz

1 – 2 Pkg

Blätterteig

1 Pkg

Kartoffelteig (Pfanni oder ähnlich, beide Sackerl)

 

entsprechend Eier

1

Ei ganz

1 Pkg

TK passierten Spinat (ca. 330 gr)

20 – 25 dkg

Gorgonzola (Dolce latte oder ähnlich, keinen Österreicher)

 

Olivenöl oder Distelöl

1 Fl

Cremefini zum Kochen

 

Zubereitung Fleisch:

Die Schweinsfilets gut putzen, in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl oder Distelöl kurz rundum anbraten, den Bratenfond aufheben für die Gorgonzolasauce.

 

Champignons und Zwiebel fein hacken, mit ein wenig Senf und der Petersilie vermischen, so dass eine weiche Masse entsteht, mit der man die Filets rundum "eingatscht". Den Blätterteig laut Rezept auftauen lassen, die präparierten Filets gut einwickeln, darauf achten, dass die Enden gut verschlossen sind. Das ganze Ei gründlich versprudeln, mit einem Pinsel die eingewickelten Filets von allen Seiten bestreichen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den vorgeheizten Backofen schieben (Heißluft ca. 150 Grad Celsius, später bei Bedarf etwas höher aufdrehen, damit der Blätterteig schön knusprig goldbraun wird). Backzeit variiert, je nachdem wie rosa das Filet innen sein soll.

 

Zubereitung Sauce:

Die Pfanne mit dem Bratenfond wieder auf den Herd, eventuell ein wenig Wasser angießen, so dass eine Natursauce entsteht. In dieser den Gorgonzola langsam schmelzen lassen und wenn dies geschehen ist, die Flasche Cremefini dazu geben und alles auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen ziehen lassen, bis eine sämige Sauce entstanden ist.

 

Zubereitung Spinatknödel:

Das Kartoffelteig-Pulver aus den Sackerln in einen höheren Messbecher geben. Wenn ich mich richtig erinnere, steht auf der Packung pro Sackerl 250 ml Wasser kalt und ein ganzes Ei. Heißt also: zwei Sackerl = 2 Eier, dann zuerst den aufgetauten passierten Spinat dazugeben und das ganze mit Wasser bis zur angegebenen Menge auffüllen (also auf jeden Fall weniger als die 250 ml pro Sackerl, sonst wird der Teig zu flüssig). Den Teig laut Rezept ruhen lassen und dann kleine Knödel formen und im leicht siedenden Wasser ziehen lassen, bis sie fertig sind.

 

Tipp: Die Schweinsfilets kann man auch einfach ohne Farce und Blätterteig rundum anbraten und dann bei ca. 150 Grad Celsius (Heißluft) solange im Rohr lassen, bis sie innen zartrosa sind. Spinatknödel und Gorgonzolasauce schmecken zu beiden Varianten super, die Blätterteig-Variante ist vielleicht auch für ein nettes Gäste-Essen geeignet.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Lachs im Sesammantel

(ca. 4 Portionen)

 

Zutaten:

1

Knoblauchzehe

2

Limetten

80 ml

Olivenöl

2 EL

Sesamöl

1 EL

gehackter Thymian (getrockneter geht auch)

½ TL

Baharat (arabische Gewürzmischung: Rezept siehe unten)

800 g

Lachsfilet (ohne Haut)

5 – 6 EL

weiße und schwarze Sesamsamen (bzw. so viel wie halt nötig ist)

 

Salz und Pfeffer (aus der Mühle)

 

 

Baharat:

3 TL

schwarzer Pfeffer (ganz)

3 TL

Paprikapulver edelsüß

1 TL

Koriander gemahlen

1 TL

Zimt gemahlen

1 TL

Nelken (ganz)

1 TL

Cardamom gemahlen

1 TL

Ingwer gemahlen

1 TL

Kreuzkümmel

½ TL

Muskat gemahlen

Pfefferkörner und Nelken im Mörser fein zerstoßen, mitden restlichen Gewürzen gut vermischen, in einverschraubbares Glasfüllen Ist nur einmal eine Mischerei, dann hat man gleich einen kleinen Vorrat des hervorragenden Gewürzes zu Hause.

 

Zubereitung:

Die Limetten auspressen, den Saft mit dem Olivenöl, dem Sesamöl, Thymian, Baharat und dem ausgepressten (oder klein geschnittenen) Knoblauch gut vermischen, die Marinade mit Salz würzen – wer mag kann noch mehr Pfeffer dazu geben.

 

Den Lachs in ca. 8 cm breite Stücke schneiden, trockentupfen, in eine Form geben und mit der Marinade bedecken (sie soll auch unter den Filetstücken sein). Das Ganze für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Das Backrohr auf 180 Grad (Heißluft) oder 200 Grad (normales Rohr) vorheizen. Auf einem flachen Teller den Sesam vermischen. Die Lachsstücke ein wenig trockentupfen und dann gut im Sesam wenden. Die schwarz-weißen Lachsstücke in eine Auflaufform legen und etwa 20 - 30 Minuten im Backrohr garen lassen. Sie sollen keinesfalls zu trocken werden. 

 

Dazu passt sehr gut Reis, der mit Kurkuma gelb gefärbt wird, dann kann man noch grünes Gemüse als Garnitur anrichten (z.B. ein paar Röschen Brokkoli oder auch Blattspinat). Ein Glas Chardonnay dazu kann auch nicht schaden. Ein sehr gesundes und dennoch äußerst schmackhaftes Essen, bei dem auch das Auge was davon hat!

 

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„Huhn Marengo“ á la Petra

für 2 Personen

 

Zutaten:

2        Hühnerkeulen oder Hühnerbrüste mit Haut

½      Zwiebel

2        Knoblauchzehen

2        Rispentomaten

1        Handvoll Cherrytomaten

1        Handvoll Champignons

2        EL Olivenöl

2        EL Weißwein (es darf auch ein wenig mehr sein)

1        Strauß frische Kräuter (z.B. 2 Zweige Rosmarin, 2 Lorbeerblätter, 1 Zweig Thymian, wenn der getrocknet ist, ist das auch kein Problem, der Rest sollte aber wirklich frisch sein)

         Salz

         Pfeffer

 

Zubereitung:

Man/frau nehme einen Römertopf oder eine Jena-Glastopf mit Deckel und heize das Rohr auf 180 Grad Celsius (Heißluft) oder 200 Grad (Ober-und Unterhitze) vor. In den Topf legst du zuerst die in dünne Ringe geschnittene Zwiebel, darauf die in achtel geschnittenen Rispentomaten, darauf die Kräuter. Darüber gießt du das Olivenöl und den Wein und salzt und pfefferst (aber nur sanft). Auf dieses „Bett“ werden die Hühnerteile gelegt, die ich meist mit einer selbst zusammengestellten Mischung aus Paprika edelsüß, Salz, Muskat, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und ein wenig gemahlenem Koriander (davon mache ich mir meist ein Glas, da hat man dann immer was zur Hand für Fleisch und Geflügel) würze. In diesem Fall habe ich nur ganz wenig von der Mischung auf die Hühnerkeulen gestreut.

 

Jetzt den Deckel drauf und ab ins heiße Rohr. 30 Minuten zugedeckt brutzeln lassen, danach den Deckel abnehmen und eventuell mit dem bereits entstandenen Saft die Hühnerteile begießen. Den Topf weitere 15 Minuten ohne Deckel schmoren lassen, nach Ablauf dieser Zeit die Handvoll Cherrytomaten (halbiert oder kleiner) und die Champignons (geviertelt oder kleiner) dazu geben und nochmals 15 Minuten im Rohr lassen. Also insgesamt etwa eine Stunde Bratzeit, lieber länger drinnen lassen, damit das Hendi auch wirklich durch ist.

 

Im Original würde man in den letzten fünf Minuten der Garzeit noch Flusskrebsfleisch dazugeben, welches man zuvor extra in einer Pfanne gegart hat. Das würde dann in etwa Napoleons „Hühnchen Marengo“ entsprechen, welches angeblich seine Leibspeise war – hab ich zumindest im „PM History“ so gelesen.

 

Dazu passt Reis oder auch mit Wildreis gemischter Reis, ich persönlich bevorzuge Parboiled Langkornreis. Durch die Kräuter bekommt das Essen ein ganz tolles Aroma!

 

 

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Hühner-Pita

für 2 bis unendlich viele Personen

(Zutaten entsprechend vermehren)

 

Zutaten:

            Hühnerbrust ohne Haut

            Eisbergsalat oder einfach eine Salatmischung aus dem Sackerl

            Salatgurke

            Tomaten

1          BecherJoghurt, griechisches oder türkisches,

            aber bitte nicht 1 %, das schmeckt echt .... eh schon wissen!

            Chiliflocken

1          Pkg. Pita-Brot (gibt es im Supermarkt zu kaufen,

            die sind auch schon vorgeritzt)

2 – 3     EL Distelöl

            Pfeffer

            Salz

            Kreuzkümmel (Cumin)

            Paprikapulver edelsüß

            Zwiebel fein geschnitten

 

Jetzt geht´s los:

Das Hühnerfleisch in sehr dünne Streifen schneiden, wirklich so dünn wie möglich. In eine Schüssel legen, das Distelöl dazu leeren, mit Salz, Pfeffer, Cumin und ein paar Chiliflocken gut würzen. Alles mit der Hand verkneten und für 10 bis 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

In der Zwischenzeit das Joghurt mit Salz, ein wenig Cumin und wenig Paprika vermischen, es soll maximal zartrosa sein, weder Paprika noch Cumin sollen unangenehm vorschmecken (rund halt!). Die Salatgurke in Scheiben schneiden, ebenso die Tomaten, in jeweils eine Schüssel geben, die man gleich auf den Tisch stellen kann, den Salat nicht vergessen.

 

Nun das Hühnerfleisch ohne weitere Zugabe von Öl in einer Pfanne kräftig braten, immer wieder mit dem Hausfreund / Pfannenwender umschichten und rühren, dass das Fleisch von allen Seiten kross wird.

 

In einer Rührpause das Backrohr vorheizen: Heißluft 200 Grad Celsius. Das Pita-Brot aus der Packung nehmen, kurz von beiden Seiten unter fließendes Wasser halten, abschütteln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in den Ofen schieben. Es soll warm, aber nicht braun werden.

 

Also, auf dem Tisch sollten nun neben Besteck (entbehrlich) und Tellern je eine Schüssel mit dem Joghurt, dem Salat, der Salatgurke, dem fein geschnittenen Zwiebel und den Tomaten stehen sowie ein Brotkorb in dem sich das Pita-Brot befindet. Das fertig gebratene Hühnerfleisch kann man auch gleich in der Pfanne auf den Tisch stellen und jetzt kann jeder ordentlich zulangen und sich sein Pita-Brot so befüllen, wie er / sie es möchte. Viel Spaß!

 

 

 

 

Huhn marokkanisch

Zutaten für ca. 4 Personen

4

Hühnerbrüste ohne Haut

6 - 8

Kardamomkapseln

1 TL

Kreuzkümmel gemahlen

1 TL

schwarze Pfefferkörner

1 Pkg

Safranfäden

1 TL

Muskatnuss gemahlen (gestrichener TL)

1 TL

Muskatblüte gemahlen (gestrichen)

1 TL

Zimt gemahlen

1

Zwiebel fein gehackt

1 EL

Ingwer frisch, fein gehackt

2

Limetten

2 – 3 EL

Honig

1 EL

Thymian (frisch gehackt, getrockneter ist genau so gut)

 

Mandeln entweder gestiftelt oder "geblattelt", je nach Gusto, aber mind. 100 Gramm

100 – 150 g

getrocknete Pflaumen ohne Kern

100 – 150 g

große Rosinen

100 – 150 g

getrocknete Feigen (wer mag ...)

300 – 400 ml

Geflügelfond (im Klartext: Maggi Hühnersuppen-Würfel in kochendem Wasser auflösen)

 

Öl

 

Salz

 

Jetzt geht’s ans "Eingemachte":

Kardamomkapseln öffnen, die kleinen Körnchen rauslösen, gemeinsam mit den Pfefferkörnern im Mörser zerstoßen. Die zerstoßenen Gewürze mit dem Safran, Muskatnuss, Muskatblüte, Kreuzkümmel, Salz und Zimt in eine Schüssel geben. Den Zwiebel schälen, den Ingwer schälen, beide zu den Gewürzen in die Schüssel reiben. Dann die Limettenschalen dazu reiben, den Saft auspressen und gleich in die Schüssel dazu geben, dann noch den Honig und den Thymian untermischen. Aus dem ganzen eine dicke Paste machen, wenn sie dir zu dick ist, kannst du sie mit ein wenig warmem Wasser verdünnen, aber nicht zu viel nehmen.

 

Die Hühnerbrüste in jeweils ca. 3 – 4 Stücke zerteilen, in eine Schüssel geben (ich nehme dafür immer eine rechteckige Jena-Glas-Schüssel), die Gewürzpaste drauf, das ganze schön vermischen, dann noch die getrockneten Früchte und die Nüsse damit vermischen, das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

Die endgültige Zubereitung:

Frau (oder auch Mann) nehme die Schüssel aus dem Kühlschrank, schnappe sich eine Pfanne, gebe in diese ein wenig Öl (vorzugsweise Distel- oder Olivenöl), brate die Hühnerteile von allen Seiten kurz an. Mit Hühnerbrühe angießen. Die dabei entstehende Sauce vermischst du einfach mit der Gewürz- und Fruchtpaste in der Schüssel, dann leg die Hühnerteile wieder rein und gib das Ganze ins Rohr. Heißluft: ca. 180 – 200 Grad Celsius, mindestens ½ Stunde bis ca. 1 Stunde. Normales Backrohr: ca. 160 Grad Celsius anfangen, dann auf 180 steigern, Dauer ähnlich wie bei Heißluft. Um ganz sicher zu gehen: einfach zwischendurch mal kontrollieren, ob a) eh nix verbrennt, b) die Sauce halbwegs reduziert durch die Hitze. Wenn nicht, dann höher drehen.

 

Tja, dazu passt natürlich Cous Cous ganz hervorragend und das ist ja nun wirklich einfach herzustellen:

 

Man kaufe eine Packung Cous Cous (aber ohne irgendwelche Zusätze und bitte: kein Vollkorn, hab ich getestet, schmeckt einfach: bähhhh). Gut, nun gib etwa 300 – max. 400 ml Wasser in einen Topf, ein bisserl Salz dazu und bring das Wasser zum Kochen. Dann vom Herd ziehen, Cous Cous einstreuen, so dass noch ein wenig Flüssigkeit zu sehen ist. Mit einer Gabel so lange rühren, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist (im Notfall noch ein bisserl Cous Cous dazu geben, wird die Portion halt ein wenig größer), Deckel drauf und zur Seite stellen. Nach etwa 10 bis 15 Minuten ein paar Butterflocken untermischen und mit der Gabel so lange das Cous Cous durchdrücken und mit der Butter vermischen, bis alle Körnchen einzeln rieseln. Finito – Gutes Gelingen und guten Appetit!

Huhn kreolisch

Einkaufsliste:

4 Hühnerbrüste
1/4 lt. Orangensaft
1 EL Honig
Butter und Olivenöl
1 Knoblauchzehe zerdrückt
1 kleiner Becher Champignons
150 ml brauner Rum (Myers)
1/4 lt. Hühnersuppe (Würfel auflösen in heißem Wasser)
Salz
Pfeffer frisch gemahlen
100 ml Schlagobers
1 Eigelb

Die Zubereitung:

Die Hühnerbrustfilets mit einem scharfen Messer etwa 0,5 cm tief einschneiden. Honig und Orangensaft gut vermischen, über die Filets gießen, mindestens 20 Minuten marinieren (je länger desto gut). Danach gut abtupfen (sonst gibt es in der Küche eine Riesensauerei) und in der Olivenöl-Butter-Mischung kurz von beiden Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Die feinblättrig geschnittenen Champignons in die Pfanne (wenn nötig noch ein wenig Öl bzw. Butter dazu), den zerdrückten Knoblauch unterrühren, die Pilze 2-3 Minuten anbraten, dann mit dem Rum ablöschen und - wenn man mag - flambieren (geht aber auch ohne). Jetzt die Hühnersuppe sowie Salz und Pfeffer dazu geben, die Hühnerbrüste wieder dazugeben und bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Am besten in einem ca. 5 - 7 cm hohen Jena-Geschirr oder einem ähnlichen Topf. Man kann den Topf auch ins Backrohr geben und dort bei ca. 200 Grad eine halbe Stunde vor sich hin brutzeln lassen, ich habe beides schon probiert - kein Unterschied.

So, den Topf vom Herd, bzw. aus dem Rohr nehmen. Jetzt den Schlagobers mit dem Eigelb ordentlich verquirlen und dazugeben. Bei niedriger Temperatur noch ein paar Minuten garen, aber aufpassen, dass die Sauce nicht ausflockt. Finito!

Dazu passt im Prinzip alles, uns hat es sehr gut breiten Bandnudeln geschmeckt.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Huhn a la Jamaika

Zutaten für 4 Portionen:

8 Hühnerteile (Brust oder Keulen)

Marinade:
1 EL Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Frühlingszwiebel (oder Lauch, Porree), fein geschnitten
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 rote Chili, entkernt, gehackt
1/4 TL Muskatnuss, abgerieben
1 TL Zimt, gemahlen
1 TL Thymian
1 TL Piment (Nelkenpfeffer, Jamaikapfeffer), gemahlen
2 TL brauner Zucker
1 EL Essig
1 EL Limettensaft
2 EL Öl
Salz&Pfeffer

Die Zubereitung:

Marinieren:
Alle Zutaten gut miteinander zu einer Marinade vermengen bis eine Paste daraus entsteht.

Hühnerteile waschen und auf einem Brett der Länge nach an mehreren Stellen einritzen. Dann die Teile in die Marinade legen, gut einreiben und mit der Paste bis tief in dir Ritzen füllen. Über Nacht in Klarsichtfolie im Kühlschrank lagern (dann schmeckt die Marinade besonders intensiv und das Fleisch löst sich beim Essen gut vom Knochen).

Braten oder grillen:
Fleisch noch etwas mit Öl bestreichen. Sollte das Fleisch am Grill zubereitet werden überschüssige Gewürze abschütteln. Fleisch grillen (30 min) oder in einer Pfanne scharf anbraten und danach im Backofen 30-45 Min fertig garen.

Dazu passt sehr gut frischer bunter Salat oder gekochte Kartoffeln.

Putenragout a la Stroganoff
für ca. 4 Personen
 
Zutaten:
4 Putenschnitzel
2 bis 3 Scheiben Speck, max. 4 mm dick
1 Becher Champignons
4 große Essiggurken (je nach Größe entsprechend mehr)
4 bis 5 Jungzwiebel
2 Zehen Knoblauch
Distelöl oder Olivenöl
1 Glas Portwein oder Sherry
1/4 Rotwein
Salz oder Vegeta
Pfeffer frisch gemahlen
Muskatnuss
Petersilie oder Majoran getrocknet
Kümmel gemahlen
1/2 Becher Milfini (Creme fraiche-Ersatz)
2 Lorbeerblätter
 
Also zuerst mal die Putenschnitzel in Streifen schneiden, ebenso den Speck, die Champignons blättern, die Jungzwiebel klein schneiden, die Essiggurken in Streifen schneiden, im Klartext die Zutaten vorbereiten. Dann gebe man/frau Distel- und Olivenöl in eine Pfanne oder einen großen Kochtopf, den Speck, den Zwiebel und den Knoblauch dazu, kurz anrösten, sodann kommt das in Streifen geschnittene Putenfleisch dazu, alles solange braten lassen, bis die Pute ein wenig Farbe angenommen hat. Mit Sherry bzw. Portwein und Rotwein löschen, auf mittlerer Flamme weiterköcheln lassen, die Gewürze dazugeben und mit Wasser angießen, so dass die Masse im Topf bedeckt ist. Etwa 15 Minuten köcheln lassen (ist aber Gefühlssache). Zum Schluss die Milfini rein, ordentlich durchrühren und nun auch die geschnittenen Essiggurken hinzufügen, noch kurz reduzieren lassen. Dazu passen sehr gut Spätzle, aber natürlich kann man/frau auch Reis oder Nudel dazu servieren. Guten Appetit.

Putenreisfleisch

(3 – 4 Portionen, die leichtere Version

des klassischen Reisfleisches)

 

Einkaufszettel:

2 – 4 Putenschnitzel

½ bis 1 Zwiebel

1 gr. Zehe Knoblauch

gemahlener Kümmel

Paprika edelsüß

Muskatnuss frisch gerieben

Salz

Olivenöl

Butter

Parboiled Reis

2 – 4 Tomaten

4 – 6 Wacholderbeeren

1 – 2 Lorbeerblätter getrocknet

1 Prise getrocknete Peperoncini

 

Die Zubereitung:

Zwiebel fein hacken, Fleisch in kleine Würfel schneiden, Olivenöl und ein wenig Butter erhitzen, Zwiebel darin glasig rühren, das Fleisch dazu geben, dann Kümmel, Lorbeer und Wacholderbeeren sowie Salz nach Geschmack dazu (vorerst nicht zu viel, nachsalzen kann man noch immer), ein wenig Muskatnuss frisch dazu reiben, gut durchrühren, das Fleisch soll von allen Seiten angebraten sein. Wenn nix mehr roh aussieht, etwa 1 Kaffeehäferl Reis dazu geben, gut durchrühren und entsprechend der Reismenge Wasser dazu (1 Häferl Reis = 2 Häferl Wasser), Paprikapulver (anfangs max. 1 EL) dazu geben, die gewürfelten Tomaten unterrühren und auf dem Elektroherd auf Stufe 4 – 5 (bei einer Skala von 0 – 9) einmal einkochen lassen, umrühren nicht vergessen. Zwischendurch immer wieder kontrollieren, ob noch genug, aber auch nicht zu viel Flüssigkeit im Topf ist (so wie bei gutem Risotto), wenn nötig Wasser nachgießen und zwar so lange, bis der Reis wirklich durch und die Flüssigkeit aufgebraucht ist. Zwischenkontrolle: abschmecken, eventuell noch einen EL Paprikapulver und ein wenig Salz nachgeben und weiter einkochen lassen. Den Reis kosten, wenn er wirklich durch ist, den Topf von der heißen Herdplatte nehmen und eventuell noch kurz nachziehen lassen. Die Flüssigkeit sollte mehr oder weniger weg sein. Dann bleibt nur noch, den frischen Parmesan zu reiben, den Tisch zu decken und die einfache Köstlichkeit zu servieren. (Mir persönlich schmeckt das Putenreisfleisch besser als der Klassiker mit Schweinefleisch, auch weil das Putenfleisch innerhalb der Kochzeit genau richtig weich wird. Macht man das Ganze mit Schwein, empfiehlt es sich, das Fleisch und den Reis getrennt zuzubereiten und erst zum Schluss zusammenzumischen). Wer es gesund mag, serviert zum Reisfleisch knackigen grünen Salat.

Hühnerbrust mit Äpfeln
Für 4 Personen
 
Einkaufsliste:
4 Hühnerfilets
Butter
3 Schalotten
3 - 4 süßsaure, feste Äpfel mit roter Schale
ca. 1 EL brauner Zucker (feiner)
ca. 1/4 lt. (oder ein bisserl mehr) Weißwein trocken
Worcestersauce
1 Becher Rama creme fini (hat weniger Fett als Creme fraiche)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 
Die Zubereitung:
Die Schalotten sehr fein hacken. Die Äpfel nach Entfernen des Kerngehäuses in dünne Spalten schneiden. Nach dieser Vorbereitung Öl und Butter in einer Pfanne bei schwacher Hitze erwärmen, dann die sehr fein gehackten Schalotten darin weich braten. Die Hitze ein wenig erhöhen, die Äpfel dazu geben und alles mit dem braunen Zucker (nimm auf jeden Fall ganz feinen Zucker, ich hatte zwar allerbesten Rohrzucker, aber der war so grobkörnig, dass er nicht schmilzt) verrühren, die Hitze noch weiter raufdrehen und so lange braten, bis alles goldbraun ist, dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

In diese Pfanne bei Bedarf noch ein bisserl Öl geben, dann die Hühnerfilets dazu und diese gut anbraten (ziemlich starke Hitze, 6 - 10 Minuten, wenden nicht vergessen).

Nun kommt der Wein, gieße ihn einfach über das Fleisch, wenn du das Gefühl hast, zu wenig Saft zu haben, dann gib (nachdem der Wein ein wenig verkocht ist) noch ein bisserl Hühnerbrühe dazu. In diesem Saft sollen die Hühnerbrüste noch etwa 10 Minuten schmoren (bis sie halt durch sind = reinstechen, wenn klarer Saft austritt = fertig)

Wenn das Fleisch durch ist, Worcestersauce (etwa 1 TL) und die Creme fini untermischen, Pfeffer und Salz nicht vergessen. Dann die Apfel-Schalotten-Zuckermischung unterheben, alles zusammen nochmals kurz durchziehen lassen (die Sauce darf keinesfalls kochen!) und servieren.

Schmeckt echt super, dazu kannst du Reis oder Nudel nehmen, Kartoffel gehen auch (aber ich bin kein Fan von Kartoffeln). Ein Glas Chardonnay oder österr. Morillon runden das Ganze noch so richtig fein ab! MAHLZEIT!!!

Tortellini „Grand Slam“

 

Zutaten:

500 g

Tortellini (Füllung je nach Geschmack)

1 Pkg

TK Blattspinat

1 kl. Becher

Champignons frisch

15 dkg

Prosciutto cotto (oder mehr)

1 Zehe

Knoblauch

1 - 3

Frühlingszwiebel (nur die Knolle)

1 Fl

Cremefini zum Kochen

1

Basilikum frisch und fein gehackt (Menge nach Belieben)

2 EL

Parmesan frisch gerieben für die Sauce

 

Parmesan frisch gerieben auf den Tisch stellen

 

Olivenöl

 

Pfeffer aus der Mühle

 

Salz

Zubereitung:

Olivenöl in Topf oder großer Pfanne erhitzen, fein geschnittenen Zwiebel und gepressten Knoblauch zugeben, glasig werden lassen, den geschnittenen Schinken und die feinblättrig geschnittenen Champignons dazu geben, das Ganze auf mittlerer Stufe gut durchrühren. Zum Schluss den ein wenig gehackten, aufgetauten und ausgedrückten Spinat in die Pfanne, mit dem Rest vermischen und mit der Cremefini vermischen (du kannst auch zwei Fläschchen nehmen, je nachdem wie flüssig die Sauce sein soll). Zuletzt den geriebenen Parmesan und den fein gehackten Basilikum unterrühren.

 

In der Zwischenzeit hast du selbstverständlich die Tortellini al dente gekocht und abgeseiht, es steht also einer gründlichen Vermischung mit der Sauce im Topf nichts mehr im Wege. Schmeckt super und ist einfach zuzubereiten. Jeder Chardonnay, aber auch Rotweine wie Zinfandel oder ein milder Cabernet Sauvignon passen meines Erachtens gut dazu. Du kannst natürlich auch Leitungswasser, Bier oder Limo dazu trinken J.

 

Warum diese Pasta „Grand Slam“ heißt, kann ich euch leider nicht sagen. Habe das mal in Portorož (Slowenien) vor vielen Jahren unter diesem Titel serviert bekommen und für gut befunden. Vielleicht hat sich ja der Koch in jenem Restaurant irgendwas dabei gedacht. Nun wünsche ich aber gutes Gelingen und guten Appetit!

 

Spaghetti al ragu
 
Dazu brauchst du:
1 Kilo Faschiertes (gemischt)
3 bis 4 grosse Karotten
10 bis 15 dkg durchzogenen Speck
1 grosse Zwiebel
2 Dosen Polpa di pomodorro (od. geschaelte Tomaten)
Halbes Kilo reife Tomaten
Viertel Liter guten Rotwein (es darf auch mehr sein)
Pfeffer
Salz
Oregano getrocknet
Basilikum getrocknet
Rosmarin (getrocknet od. frisch)
Thymian (getrocknet od. frisch)
2 bis 3 Lorbeerblaetter
Olivenoel

Jetzt geht es ans Kochen:
Erhitze in einem grossen Kochtopf das Olivenoel, gib den Zwiebel, die Karotten, den Knoblauch und den Speck dazu und ruehre kraeftig um so lange, bis alles gut vermischt und glasig, aber nicht braun ist. Dann das Faschierte dazu, mit einer Gabel so lange durchdruecken, bis es so gut wie moeglich durchgebraten ist (wenn das eine oder andere Stueck noch roh aussieht, macht das gar nichts). Anschliessend die Gewuerze dazu, mit dem Rotwein aufgiessen und die Tomaten sowie die polpa di pomodorro dazu. Alles gut durchruehren und 2 bis 4 Stunden auf kleiner Stufe einkochen lassen (nicht auf das Umruehren vergessen!!!) Sollte sich zuviel Fluessigkeit an der Oberflaeche bilden, einfach mit einem Loeffel oder aehnlichem abschoepfen (das kann passieren, wenn die Tomaten zu saftig sind oder das Faschierte zuviel Wasser abgibt). Ist das Sugo fertig, bleibt dir nur noch die Aufgabe des Nudelkochens. Bei Spaghetti immer ein wenig normales Oel in das gesalzene Wasser geben, dann kleben die Nudel nicht zusammen. Ach ja, jetzt noch den Parmesan frisch reiben, die Spaghetti (Kochdauer siehe Packung , Du weisst schon: ins kochende Wasser geben, dann auf mittlere Stufe zurueckdrehen und so lange kochen, wie es auf der Schachtel steht, vorausgesetzt, die Nudel sind nicht von Recheis, abseihen, in ein wenig geschmolzener Butter schwenken) anrichten, mit dem Sugo bedecken und mit Parmesan nach Gusto bestreuen, und servieren.

Pasta mit Spinat

Dazu brauchst du:
1 Packung tiefgekuehlten Blattspinat
1 Becher Schlagobers (250 ml)
10 bis 12 groessere Champignons
1 gehaeuften Essloeffel Pignoli
1 Zehe Knoblauch
Olivenoel
Distel- oder Sonnenblumenoel
Pfeffer aus der Muehle
Salz oder Vegeta
Basilikum (tiefgekuehlt, frisch od. getrocknet, das ist egal)
Zitronen- oder Orangensaft (frisch)
Gorgonzola (ital.) max. 10 dkg
Pasta (z.B. Penne, Fusili)

Jetzt geht es ans Kochen:
Frau nehme einen Kochtopf, gebe eine Mischung aus Oliven- und normalem Oel hinein, erhitze dieses und werfe dann die Pinienkerne dazu, die sollen aber nur kurz brutzeln. Dann die blaettrig geschnittenen Champignons dazu (die duerfen gemeinsam mit den Pignoli ein klein wenig braun werden) und last, but not least - den aufgetauten und ebf. klein geschnittenen Blattspinat dazu. Das ganze kurz durchruehren und dann wuerzen: ein wenig Salz, ein wenig Pfeffer, den Knoblauch nicht vergessen, dazu noch ein bisschen Basilikum alles gut durchruehren einen Schuss Zitronen- oder Orangensaft dazu und jetzt kommt noch der ganze Becher Schlagobers hinein. Zu guter Letzt noch den Gorgonzola in kleine Wuerfel schneiden und darunter mischen. Die ganze Mischkulanz auf kleinster Flamme ein wenig vor sich hinkoecheln lassen. Die Nudel in kochendem Salzwasser laut Verpackungsaufschrift kochen (bei Barilla stimmen die angegebenen Zeiten immer), abseihen, mit der Sauce vermischen und servieren. Dazu reiche man frisch geriebenen Parmesan und einen guten Weisswein, z.B. einen Chardonnay.

Pasta al gorgonzola
 
Zutaten für ca. 4 Personen:
150 bis 200 Gramm Gorgonzola (keinen aus Österreich!)
1 Becher Schlagobers
1/8 Liter Milch
Olivenöl
Salz
Pfeffer frisch gemahlen
1 Prise Knoblauchpulver
1 Prise Muskatnuss gemahlen
Spaghetti, Tagliatelle oder Penne
 
Die Nudel in ausreichend Wasser al dente kochen, abseihen und zur Seite stellen. In einen Kochtopf etwas Olivenöl und gleich den  zerteilten Gorgonzola dazu geben, das Achtel Milch dazu und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Die Gewürze dazu geben und wenn der Käse ordentlich zerschmolzen ist, den Schlagobers in den Topf leeren (muss nicht der ganze Becher sein). Die Sauce ein paar Minuten auf kleiner Flamme einreduzieren lassen, dann die Nudel darunter mischen und fertig ist die Pasta. Wer will kann noch ein wenig frisch geriebenen Parmesan darüber streuen und bei einem guten Glas Weißwein (Chardonnay, Pinot Grigio) die Pasta genießen.

Spaghetti mit Zucchinisauce

 

Die Einkaufsliste:  

1 mittlere Zucchine

1 Zehe Knoblauch

1 Becher Creme fini

Olivenöl

Salz oder Vegeta

Pfeffer aus der Mühle

Basilikum (egal welchen)

Parmesan frisch gerieben

Spaghetti oder Tagliatelle

 

Die Zubereitung: 

Bevor Du damit beginnst, reibe die Zucchine ungeschält auf der groben Seite der Küchenreibe. Dann nehme Frau einen Kochtopf (du kannst das Zeug natürlich auf die Herdplatte werfen, kommt aber nicht so gut), gebe das Olivenöl hinein und füge dem heißen Gemisch die geriebene Zucchine hinzu. Kurz durchrühren, den Knoblauch hineinpressen, mit Salz, Pfeffer  und Basilikum abschmecken. Das Ganze auf kleiner Stufe ein paar Minuten gar werden lassen. Dann die Creme fini und ein wenig Parmesan darunter rühren. Fertig. Wer mag, kann ganz zum Schluss noch ein Eigelb dazu geben und rasch gleichmäßig verrühren. Die Spaghetti oder Tagliatelle in Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen und mit der Sauce vermischen (sollte sie zu dick sein, mit ein wenig Milch verdünnen). Den frischen Parmesan drüberstreuen, bzw. den Gästen auf den Tisch stellen und mit gutem Appetit zuschlagen. Dazu paßt am besten ein trockener Weißer (oder Leitungswasser, Limo, Tee, Mineralwasser, was es halt so an Flüssigkeiten gibt).

Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Steinpilzen

 

Bringe in einem großen Kochtopf mindestens zwei bis drei Liter Wasser zum Kochen. Erst wenn es kocht gib 1 EL Salz und etwas Speiseöl dazu (damit die Spaghetti nicht kleben). Dann die Spaghetti ins kochende Wasser, die Temperatur zurücknehmen und die Nudel laut Packung (Barilla Spaghetti Nr. 5 brauchen 8 Minuten) kochen, das Wasser soll ganz leicht sprudeln (nicht zudecken).

 

Während die Nudel kochen nimm 4-6 getrocknete Tomaten (je nach Größe), schneide sie in etwa 5 mm dicke Streifen. Gib getrocknete Steinpilze in ein Kaffeehäferl und übergieße sie mit kochendem Wasser, damit sie weich werden. Schäle eine Knoblauchzehe.

 

Sind die Nudel fertig, seihe sie ab. Jetzt kannst du den Topf gleich weiter verwenden. Gib ein wenig Olivenöl hinein und die in Streifen geschnittenen Tomaten. Seihe die Pilze ab, schütte das Wasser aber nicht weg. Gib die Pilze zu den Tomaten, drück den Knoblauch dazu, dann noch ein wenig Salz und einen kleinen Peperoncino. Lass das Ganze kurz im Öl braten, aber nicht zu heiß, dann mit ein wenig Pilzwasser ablöschen, kurz auf kleiner Flamme reduzieren lassen und mit den Spaghetti vermischen.

 

Den geriebenen Parmesan kann sich ja jeder nehmen, wie er will.

 

Guten Appetit!

Cous Cous mit Gemüse

Zutaten für ca. 4 Personen

 

 

2

Zucchini

1

roter Paprika

1

gelber Paprika

5 - 6

große Karotten

 

Champignons

2 - 3

Zehen Knoblauch

 

Kreuzkümmel gemahlen

 

Black sesam

 

Salz

 

Oregano getrocknet

 

Harissa (wenn  vorhanden, Sambal oelek geht auch)

 

Gemüsefond (Maggi Gemüsewürfel oder das Zeug im Glas in heißem Wasser auflösen)

 

Die Zubereitung:

Die Zucchini halbieren und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden, die Paprika von den Kernen, der weißen Haut innen und dem Stiel befreien, der Länge nach in etwa 2 – 3 cm breite Streifen schneiden, die Karotten schälen, Enden abschneiden, halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Champignons schneiden (kann ruhig etwas dicker sein).

 

Die geschnittenen Gemüse getrennt in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten, jeweils ein wenig Salz, Kreuzkümmel, black sesam und Oregano drüberstreuen, mehrmals wenden. Bevor alles anbrennt, immer mit ein bisserl Gemüsefond angießen und in diesem Harissa nach Bedarf auflösen (ich weiß ja nicht, wie scharf es sein darf ;-)). Die einzeln gebratenen Gemüse auf einem Teller im Backrohr warm stellen (ca. 100 Grad Celsius).

 

Das Cous Cous zubereiten, dann in der Mitte des Tellers kegelförmig anrichten, rundherum das Gemüse auf dem Cous Cous verteilen (so weit Platz ist, den Rest halt daneben legen) und zum Schluss oben auf noch ein wenig von der Sauce. Gutes Gelingen!

Maislaibchen

1

Dose Mais

 

Mehl

1

Ei

 

Salz

 

Knoblauchpulver

 

Milch

 

 

Zubereitung:

Einen etwas dickeren Palatschinkenteig machen (salzen und ein wenig Knoblauchpulver rein geben), den abgespülten Mais drunter mischen. In einer Pfanne Distelöl erhitzen und mit einem kleinen Schöpfer die Mais-Teig-Masse portionsweise in das heiße Öl geben, auf beiden Seiten knusprig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Für größere Mengen in der Zwischenzeit das Backrohr auf 100 Grad aufdrehen und den Teller mit den bereits fertiggestellten Maislaibchen warm stellen.

 

Die Maislaibchen mit grünem Salat servieren – Mahlzeit!

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Zucchini-Laibchen

für 2 Personen

 

Zutaten:

3 – 4     Zucchini

1          Zehe Knoblauch

1          Ei ganz

            Mehl

            Pfeffer

            Salz

            Distelöl

 

Joghurt-Kräuter-Sauce:

1          Becher Joghurt (eh schon wissen, mindestens 3,6 %iges)

            8-Kräuter von Iglo

            Pfeffer

            Salz

            ein wenig vom frisch gepressten Knoblauch

            ein Schuss Zitronensaft zum abschmecken.

 

Ratz-fatz-fertig:

An den Zucchini die Kappen abschneiden, das Gemüse auf der groben Reibe reiben, danach salzen und in ein Sieb zum abtropfen geben. Sieh zu dass so viel Flüssigkeit wie möglich raus geht. Vor der weiteren Verarbeitung auch noch mal ordentlich ausdrücken, dann mit Pfeffer und Salz würzen und mit der Knoblauchpresse den Knoblauch in die Schüssel geben, alles gut vermischen. Das Ei dazu geben und wieder gut vermischen, jetzt nur so viel Mehl darunterrühren, dass das ganze bindet ohne ein Mehlpapp zu werden.

 

In der Zwischenzeit sollte das Öl in der beschichteten (keine andere!!!) Pfanne heiß geworden sein, nun mit einem Esslöffel kleine Häufchen von der Zucchinimischung in die Pfanne geben und mit dem Löffel flach drücken. Knusprig braten und mit dem Hausfreund wenden, damit auch die zweite Seite schön braun wird.

 

Küchenrolle auf einen Teller legen, darauf die Zucchini-Laibchen und bei 100 Grad Celsius im Heißluftofen warm halten, bis die ganze Masse fertig verarbeitet ist.

 

Dazu passt ein knackiger Blattsalat und Joghurt-Kräuter-Sauce: Joghurt mit viel Kräutern, Pfeffer, Salz, Knoblauch vermischen und zuletzt mit einem Schuss Zitronensaft abschmecken, ordentlich durchrühren, fertig!

 

Tortillas "Rapido"

(vegetarisch)

 

Einkaufsliste:

1 Pkg

Pkg. Tortillas groß

1 Dose

Kidney Bohnen

1 Dose

Maiskörner

6

Tomaten

1

Salatgurke

1 Pkg

Salatmischung

1 Pkg

Schmelzkäse (Alma, Kraft, etc.)

1

Zwiebel

1

Zehe Knoblauch

1 Tube

Tomatenmark

1 kleine

Peperoncino

 

Salz

 

Pfeffer

 

Koriander gemahlen

 

Cumin gemahlen (Kreuzkümmel)

 

Oregano gerebelt (getrocknet)

 

Basilikum gerebelt (getrocknet)

 

Olivenöl

Die Zubereitung:

In einem Kochtopf in etwas Olivenöl den fein gehackten Zwiebel und Knoblauch glasig werden lassen, die abgeschwaemmten Bohnen und den Mais dazugeben, mit Pfeffer, Salz, Peperoncino, Cumin, Basilikum, Oregano und Koriander würzen. Vier Tomaten wuerfeln und dazu geben, mit einem Glas Wasser angiessen und je nach Bedarf Tomatenmark hinzufügen. Nach etwa 20 Minuten die ganze Sauce mit einem Stampfer ein wenig "zermantschen" und noch ein wenig köcheln lassen (falls nötig, nochmals ein bisschen Wasser dazu geben).

 

Während die Sauce kocht, die restlichen Tomaten und die Gurke in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Den Salat gegebenenfalls auch noch zerkleinern und auf einem Teller anrichten. Den Käse auch dazu stellen. Die Tortillas entweder im Backrohr bei ca. 100 Grad Celsius wärmen oder nach dem Füllen für 30 Sekunden in die Mikrowelle. Dazu alles was man an Saucen hat auf den Tisch stellen (Mayonnaise, Ketchup, Cocktailsauce, Mexikanische Sauce etc.)

 

Wenn die Tortillas warm sind, auf einem Teller anrichten, einen kleinen Schöpfer von der Bohnen-Mais-Sauce darauf ordentlich verteilen und dem Esser hinstellen. Nun kann sich jeder Tomaten, Gurken, Salat, Käse und Saucen nach Lust und Laune einfüllen, zusammenrollen und MAHLZEIT!!!

 

(Wie gesagt, wenn man eine Mikrowelle hat, erspart man sich das Vorwärmen der Tortillas, einfach kalt füllen und dann bei voller Leistung 30 Sekunden in die Mikrowelle)

 

Gefüllte Paprika "espagnol" (vegetarisch)

 

 

Einkaufsliste:

 

2 – 3 pro Person

längliche blass-gelbe Paprika

1 Pkg

Feta griechisch

10 – 15 dkg

Dolcelatte oder Roquefort (franz. Schafsgorgonzola)

1 – 2 Pkg

TK Blattspinat

1 Säckchen

Pignoli

1 – 2 Dosen

Pomodori pelati (geschälte Tomaten) oder Polpa

1 – 3 Zehen

Knoblauch

 

Basilikum getrocknet und frisch

 

Oregano getrocknet

 

Pfeffer

 

Salz

 

Olivenöl

 

Zucker

Die Zubereitung:
In einen Topf Olivenöl geben, die Pignoli kurz darin anrösten (sollten max. hellbraun werden), aus dem Topf nehmen und auf einem Küchenpapier das Öl abtropfen lassen. Im restlichen Öl den aufgetauten und gut abgetropften Spinat wärmen, den Knoblauch dazu pressen und mit Basilikum, Oregano (beide getrocknet) sowie Salz, Pfeffer und den Pignoli vermischen. Den Topf vom Herd nehmen, ein wenig überkühlen lassen (aber die Masse soll mehr als lauwarm sein), dann den in Würfel geschnittenen Feta untermischen, anschließend den ebenfalls in kleinere Stücke geschnittenen Dolcelatte dazu mischen, alles gut durchrühren und auf eine Temperatur bringen, bei der man sich nicht die Finger verbrennt.

Die Sauce:
Olivenöl erhitzen, die geschälten Tomaten dazu geben, mit frische gepresstem Knoblauch (je nach persönlichem Geschmack), frischem Basilikum, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und zum Schluss mit dem Pürierstab ordentlich cremig rühren, etwa 20 Minuten köcheln lassen (aber das ist nicht so genau).

Nun die Paprika oben abschneiden, Kerne und das weiße Zeug - so weit vorhanden - entfernen, mit der Spinat-Käse-Masse gut füllen und mit dem Deckel verschließen, wenn nötig mit Zahnstochern befestigen. In einen Jena-Topf (am besten rechteckig, muss nicht extrem hoch sein) noch ein wenig Olivenöl und einen "Schluck" Wasser geben, die gefüllten Paprika hineinlegen und das Ganze im Rohr bei etwa 160 bis 180 Grad (Heißluft) so lange braten, bis die Paprika weich, aber nicht verbrannt sind. Man kann am Anfang die Temperatur auch noch ein wenig zurücknehmen, das ist eher Gefühlssache.

Gutes Gelingen und Mahlzeit!

 

Kärntner Reindling

 

Dazu brauchst Du: 

500 Gramm griffiges Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

75 Gramm Kristallzucker

250 Gramm Thea Milchmargarine

250 ml Milch (oder 3/8 lt., wenn es ein weicher Teig werden soll)

1 Ei

 

Für die Fülle:                       

Rosinen

Walnüsse gerieben

Zimt gemahlen

Zitronensaft

Zucker

Thea Milchmargarine geschmolzen

 

Die Zubereitung:

Der geneigte Koch, die geneigte Köchin, nehme eine große Plastikschüssel, schütte das ganze Mehl hinein und vermische es gut mit der Trockenhefe. Dann musst du die Milch, vermischt mit dem Zucker, lauwarm machen (am besten, du hältst einen Finger in den Kochtopf, während du die Milch mit dem Schneebesen durchschlägst, so kannst du die Temperatur kontrollieren). Die lauwarme Zuckermilch nun zum Mehl schütten, das Ganze zuerst gut mit dem Kochlöffel verrühren, dann ordentlich mit dem Mixer         (mit den spiralförmigen Knethaken) durchkneten. Das Eiweiß vom Eigelb trennen, das Eigelb zum Teig und gut unterrühren. In der Zwischenzeit die Margarine schmelzen lassen, sie sollte nicht zu heiß werden. Kleinweise zum Teig geben und solange rühren, bis er das ganze Fett aufgenommen hat. Ist diese Prozedur beendet, bestreue den Teigklumpen mit Mehl, decke ihn mit einem sauberen Geschirrtuch zu und stelle das Ganze am besten ins Backrohr. Achtung: NICHT einschalten. Hier im Backrohr ist der Germteig während des „Gehens“ vor Durchzug und Temperaturschwankungen sicher.

Glaube keinem Kochbuch, dort steht immer, nach etwa einer Stunde ist der Teig fertig zum Verarbeiten, bei mir dauert es oft auch locker eineinhalb Stunden, oder mehr. Fertig ist der Teig erst, wenn er so aufgegangen ist, daß sich das Geschirrtuch deutlich gehoben hat.

 

Jetzt geht´s weiter: Ein wenig Mehl auf die Arbeitsfläche verstreut, den Teig daraufgekippt und mit dem Nudelwalker ausgerollt (so ca. 1 – 2 cm dick). Auf den ausgerollten Teig nun die geschmolzene Margarine, mit einem Pinsel bis an die Ränder verstreichen. Darauf werden der Zucker, dann der Zimt, die Rosinen und die Nüsse gestreut. Zum Abschluss jetzt noch mit dem Zitronensaft beträufeln. Den gut gefüllten „Lappen“ zusammenrollen und in eine ausgefettete Guglhupfform geben. Mit geschmolzener Margarine bestreichen und ab ins Rohr. Heißluft: bei max. 150 Grad beginnen, beobachten und eventuell nach oben nachkorrigieren, er muß doch eine dreiviertel bis eine Stunde backen, und soll dabei nicht zu dunkel werden. Beim normalen E-Herd: auf mittlerer Schiene Ober- und Unterhitze etwa 160 Grad, die Backdauer bleibt ähnlich.

Sobald der Reindling durch ist (mit der Stricknadel bis auf den Grund stechen, bleiben nur trockene Brösel an der Nadel, dann ist er fertig) aus dem Rohr nehmen und aus der Form stürzen.

 

Gutes Gelingen und nicht alles auf einmal essen!

Mousse au Chocolat

(für 4 bis 8 Personen)

 

 

Einkaufsliste:

3

frische Eier

100 g

Zartbitterschokolade 70% Kakao

200 g

Schlagobers

100 g

Vollmilchschokolade

40 g

Zucker

 

 

WICHTIG:

Nur hochwertige Schokolade verwenden!

Zubereitung:
1. Eier trennen


2. Eiweiß und Schlagobers getrennt steif schlagen


3. Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen bis sie lauwarm aber noch flüssig ist. (In der Mikrowelle, niedrige Stufe, gelegentlich umrühren)


4. Eigelb mit 2 EL heißen Wasser schlagen. Zucker einrieseln lassen und die Masse cremig schlagen


5. Die noch flüssige Schokolade schnell einrühren


6. Sofort den geschlagenen Schlagobers und den Eischnee unterrühren


7. Das Mousse au Chocolat in einem Gefäß im Kühlschrank erkalten lassen. (2 bis 3 Stunden)

Ein genial einfaches Rezept für mein absolutes Lieblingdessert!!!
Ausprobieren und begeistert sein!!!